Entschlackung für die Regeneration des Körpers

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Entschlackung ist für die Regeneration des Körpers wichtig. Im Laufe der Zeit sammeln sich durch verschiedene Faktoren wie zum Beispiel Umweltgifte oder falsche Ernährung diverse Schadstoffe im Körper an, die den Organismus belasten. Durch eine Fastenkur lassen sich jedoch viele Gesundheitsprobleme abschwächen oder heilen.

Planung für eine Fastenkur: der erste Schritt zur Regeneration

Wer sich für eine Fastenkur entschieden hat, muss diese bereits im Vorfeld gut planen und auch seine eigene Motivation überprüfen. Mit einer abgebrochenen Fastenkur ist nichts gewonnen.

Will man längere Zeit fasten, empfiehlt es sich, dafür Urlaub zu nehmen. Sei es, weil man sich in die erfahrenen Hände einer spezialisierten Fastenklinik begibt oder weil man beim Heilfasten zu Hause Ruhe und Entspannung braucht. Die für die Kur notwendigen Utensilien sollte man ebenfalls schon vor dem ersten Fastentag im Hause haben. Dazu gehören Hilfsmittel zur Darmentleerung, Utensilien für die tägliche Bürstenmassage des Körpers, Saftzentrifuge, Massageöl und die Lebensmittel für den Entlastungstag.

Der Entlastungstag: Der Entlastungstag soll den Körper darauf vorbereiten, dass nun eine Fastenperiode folgt, denn einen abrupten Ernährungswechsel würde er sonst eventuell mit Beschwerden quittieren. Am Enlastungstag werden bereits keine Genussmittel wie Kaffee, Zigaretten oder Schokolade mehr verzehrt. Lediglich leichte Kost wie Salate oder Obst ist erlaubt. Gut ist auch ein leichtes Reisgericht, denn Reis entwässert und spült dabei Schadstoffe aus.

Die Fastentage: Als Erstes steht die Darmentleerung auf dem Programm. Sie wird mit Hilfe von Glaubersalz durchgeführt, eine andere Alternative ist eine Darmspülung. Die Darmentleerung ist nicht nur zu Beginn des Fastens anzuraten, sondern auch während des Fastens etwa alle zwei Tage, denn während der Kur lösen sich im Körper viele Schlackestoffe, die abtransportiert werden müssen. Ansonsten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, eine Heilfastenkur durchzuführen. Die bekannteste Methode ist die nach Otto Buchinger. In seinem Programm ist der Verzehr von Gemüsebrühe ohne Salz erlaubt, es darf auch pro Tag ein halber Liter Obst- oder Gemüsesaft getrunken werden, Kräutertees und Wasser ohne Beschränkung. Während der Kur kann es zu Frösteln kommen. Daher empfiehlt sich eine tägliche Trockenbürstenmassage, um den Blutkreislauf anzuregen. Da während des Fastens die Haut trocken werden kann, sollte sie sorgfältig mit Cremes oder Ölen behandelt werden. Fasten geht oft einher mit Zeit für sich selbst. Man sollte die Entspannung und das Fastenerlebnis genießen, indem man zum Beispiel Kneippkuren oder autogenes Training und andere Entspannungsübungen macht

Fastenbrechen: Das Fasten wird üblicherweise mit einem Apfel gebrochen, damit sich der Körper langsam wieder an Nahrung gewöhnen kann. Eine schnelle Umstellung würde er übelnehmen und mit Verdauungsproblemen und dem berühmten Jojo-Effekt reagieren.

Nach dem Heilfasten: Neubeginn für Körper und Seele

Mit dem Tag des Fastenbrechens hat man die Möglichkeit, den Körper neu zu programmieren, was die Nahrungsaufnahme betrifft. Da das Fasten für viele eine Zeit der Ruhe und auch der Besinnung auf das Innerste ist, während der man in seinen Körper hineinhorcht, fällt hinterher eine Ernährungsumstellung leichter. Und sie ist auch nötig, denn wer so weitermacht wie vorher, wird bald wieder Schadstoffe in seinem Körper ansammeln. Heilfasten ist ein Neubeginn für Körper und Seele. Der Körper kann auf gesunde und ausgewogene Ernährung umgestellt werden. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden durch Heilfasten gestärkt und auch die Energie steigt, da der Körper nicht mit der Verdauungsarbeit beschäftigt ist.